Über mich und meine Fotografie

„Geboren in einer Region, die an den Betrachter die Anforderung des 2. Blickes stellt.“
© syba
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Friesland, einmalig schön – wenn man es auf Meer, Sand und Dünen reduziert. Die Ostfriesische Halbinsel bedeutet  mehr als Rapsfelder, Leuchttürme, Sonnenuntergänge.

Eine Region, die mehr zu bieten hat. Wenn man sich auf das raue Klima, das alles beherrschende Grau einlässt. Jemand sagte mal zu mir: „Die Nordsee ist immer etwas ruppig und schmuddelig.“ oder: „Hier entschleunigt  man bereits beim Ankommen! Sind die Leinen der Inselfähren gelöst, bleibt manches an Land zurück“. Das da mehr ist, spricht sich langsam rum.

Für die, die wir hier geboren sind, ist dieses Grau vertraut, das zweimal hin schauen aber auch das Mehr. Dieses Mehr versuche ich durch meine Fotografie auszudrücken. Dem flüchtigen Betrachter wird so manches Mal die Schärfe fehlen oder zu klein ausfallen. Man soll sich Zeit für den 2. Blick nehmen, beim Betrachten der Fotografien. Zeit zu entschleunigen. Es geht nicht um Fotos, an denen man vorbei läuft und sagt: „Oh, wie nett!“. Im günstigsten Fall wird man eingeladen, stehen zu bleiben, kurz zu verweilen.

Nun kommt der Standard: Auch ich fotografiere seit Kindertagen. Den Anfang machten Bilder „ohne Kopf und ohne Füße“ und der öfter gestellten Frage: „Lohnt sich die Entwicklung?“ Daraus sieht man, dass  es für ein eigenes Fotolabor nie gereicht hat. Das hat bis heute Folgen, denn die Fotografie findet für mich vor der Linse statt und nicht später am Computer, dem digitalen Fotolabor. Natürlich komme auch ich nicht ohne Korrekturen aus, aber diese beschränken sich auf Schärfe, Kontrast etc..

So wie sich für mich Fotografie vor der Linse abzuspielen hat, ist es auch mit den Themen, den Motiven. Muss Fotografieren Grenzen haben? Nur 1:1, was ich sehe? Ist das alles?  Für mich ist Fotografieren das, was meinen 2. Blick fesselt, auch ohne in eine Rubrik gesperrt zu werden.

Fotografie ist auch Ausdruck von Kunst wie Musik, Malerei, Bildhauerei und besteht aus mehr als nur aus Knipsen.

Daher auch Isohelie, Haiku, aber auch lokal vor Ort, Geschichte aus einer anderen Zeit (Großsegler), alle Möglichkeiten für Fotografie!

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